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Nachdem GNU Backgammon einen Quantensprung in der Versionierung gemacht hat (von 0.16 auf 0.90) und nun die Version 1.0 vor der Tür steht, ist es Zeit eine aktuelle Einführung zu geben.
Wenn Sie mit GNU Backgammon (im Weiteren kurz mit „GnuBG“ bezeichnet) bisher noch nicht in Berührung gekommen sind, nehmen Sie sich ruhig die Zeit diese Anleitung Schritt für Schritt durchzugehen. Selbst für fortgeschrittene Benutzer findet sich bestimmt der ein oder andere Leckerbissen.

GnuBG ist neben Snowie und BGBlitz die fortgeschrittenste Software zum spielen und analysieren von Backgammon Spielen. Ebenso wie die kommerziellen Geschwister basiert seine Spielstärke auf der Technologie der so genannten „Neuronalen Netze“. GnuBG hat quasi selbstständig Backgammon spielen gelernt, indem es in unglaublicher Geschwindigkeit viele tausend Spiele gegen sich selbst gespielt hat und dabei die besten Taktiken und Strategien erarbeitet und in mehreren sehr komplexen Formeln (eben den neuronalen Netzen) abgelegt hat. Was natürlich nicht bedeutet, dass das Programmieren von GnuBG nicht unendlich viel Zeit und Schweiß gekostet hat. Ein großes Dankeschön an die Entwickler!
GnuBG hat außerdem den unschlagbaren Vorzug, dass es der GNU Public Licence untersteht und für jeden kostenlos erhältlich ist.
Die Spielstärke von GnuBG ist –vorausgesetzt die Einstellungen sind korrekt gesetzt- überragend. Auf lange Sicht kann es mühelos mit Snowie, BGBlitz und auch den Weltklasse Spielern aus Fleisch und Blut mithalten. Um es mit Neil Kazaross, Backgammon Gigant Nr. 5, zu sagen: „Ich habe keinen Zweifel, dass GNU Backgammon 2-Ply auf Dauer gegen jeden Spieler ein positives Ergebnis im Match-Play erreichen würde!“
Tipp: Die meisten Bilder in dieser Einführung verändern sich, wenn Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen. Dadurch werden hoffentlich einzelne Arbeitsschritte leichter nachvollziehbar. Zu diesem Zweck muss in den Einstellungen Ihres Browsers JavaScript aktiviert sein. |
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GnuBG gibt es für alle üblichen Betriebssysteme (Windows, Linux, OS X). Je nach Betriebssystem müssen Sie allerdings eine andere Version herunterladen. Die aktuellen, stabil laufenden Versionen für Windows (Version 0.15 für Windows: http://www.gnubg.org/media/windows/gnubg-0.15-stable-20061119-setup.exe) und Linux (RPM für OpenSuse 10.1: http://www.gnubg.org/media/linux/suse/ und für RedHat Advanced Server 4: http://www.gnubg.org/media/linux/redhat/) finden Sie i.d.R. in der Download Sektion auf http://www.gnubg.org.

Tipp: Lassen Sie sich nicht von der Warnmeldung zum deutschen Fernmeldegesetz verwirren, sondern schließen Sie die Einblendung mit „Close“.
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Die Mac Versionen für 10.4 sind etwas versteckt auf http://www2.capp-sysware.com/downloads/Tiger/ zu finden. Das Paket für Leopard (10.5) befindet sich hier: http://www.acepoint.de/downloads/gnubg_all.pkg. Wer die benötigten Bibliotheken bereits über MacPorts installiert hat, findet ein passendes Paket hier: http://www.acepoint.de/downloads/gnubg.pkg.
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Nachdem Sie die Setup-Datei heruntergeladen haben, starten Sie die Installation
mit einem Doppelklick. Folgen Sie den Installationsanweisungen des Assistenten.
Die Bearoff Datenbanken laden Sie am besten sofort.
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Vorraussetzung um GnuBG unter OS X zum Laufen zu bringen ist X11. Dieses
finden Sie auf den Installations CDs/DVDs Ihres Betriebssystems. Nachdem
Sie X11 auf Ihrem Computer installiert haben, laden Sie die *.dmg Datei
von http://www2.capp-sysware.com/downloads/Tiger/
herunter. Nach einem Doppelklick auf die *.dmg Datei wird diese als Laufwerk
in der Seitenleiste des Finders angezeigt. Verschieben Sie nun den Inhalt
dieses Laufwerks (z.B. per Drag and Drop) in Ihren Programme-Ordner. Um
auch vom Dock aus auf GnuBG zugreifen zu können, bewegen Sie die Datei
gnubg.app aus dem Programme-Ordner zu den übrigen Programmen ins Dock.
Die Installation der Leopard Version wird durch einen Doppelklick auf
die gnubg_all.pgk gestartet. Anschließend befindet sich gnubg in /opt/local/bin
und kann per Doppelklick oder aus dem Terminal gestartet werden.
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Linux ist die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Den Installationsprozess für jedes einzelne Derivat zu beschreiben würde den Rahmen dieser Einführung sprengen. Wenn Sie an einer Linux Maschine sitzen, wissen Sie hoffentlich was Sie tun. Die Installation unter Suse und RedHat sollte Dank RPMs problemlos möglich sein. Auch unter Ubuntu traten bei mir beim Erstellen direkt vom Source Code keine schwerwiegenden Probleme auf.
Starten Sie nun GnuBG mit einem Doppelklick. Unter Windows achten Sie bitte darauf, dass Sie GnuBG mit grafischer Oberfläche (die Datei mit dem farbigen Icon) starten.
Nach dem Ladevorgang, der von einem Flashscreen begleitet wird, öffnet sich das Hauptfenster. Dieses ist in der Standard-Einstellung unterteilt in vier Sektoren:
1. Kopfzeile, 2. Spielfeld, 3. Zugliste, 4. Fußzeile
Die Kopfzeile enthält die Menüleiste, die Werkzeugleiste mit Schnellzugriff auf verschiedene Funktionen per Knopfdruck.
Das Spielfeld zeigt die Startaufstellung in zweidimensionaler Darstellung. Über den Menüpunkt „Ansicht->Wechsle in die 3D Ansicht“ können Sie auf eine dreidimensionale Anzeige umstellen. Außerdem können Sie unter „Ansicht->Vollbild“ in den Vollbild Modus wechseln, was zum Spielen sehr komfortabel ist (sofern man auf die Anzeige des Pipcounts verzichten kann). Wer mehrere Bildschirme an seinen Rechner angeschlossen hat, kann unter „Ansicht->Angedockte Fenster“ GnuBG in mehrere Fenster splitten und über die Monitore verteilen.

Sollte es Ihnen mehr zusagen Ihre Spielsteine im Uhrzeigersinn zu ziehen, Ihr Heimfeld also auf der linken Seite zu haben, erreichen Sie dies durch einen Klick auf die Schaltfläche „Richtung“ in der Werkzeugleiste oder ebenfalls unter „Ansicht“ und dann „Play Clockwise“. Unter dem Menüpunkt „Einstellungen->Aussehen“ können Sie Farben, Schattierungen und mehr ganz nach Ihrem Gusto bestimmen. Leider sind in der Standard-Einstellung die schwarzen Spielsteine leicht durchsichtig. Je nach Untergrund haben sie damit eine etwas andere Farbgebung, was manchmal zu Verwirrung führt.
Unter „Einstellungen->Optionen->Anzeige“ lassen sich weitere Einstellungen vornehmen, z.B. zur Animationsgeschwindigkeit. Unter „Einstellungen->Language“ können Sie die Sprache einstellen.
Tipp: Unter „Einstellungen->Optionen->Anzeige“ können Sie auch festlegen, dass Sie standardmäßig im Uhrzeigersinn ziehen. Dann brauchen Sie es nicht nach jedem Start von GnuBG erneut umzustellen. |
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| Tipp: Um die Einstellungen für die Zukunft zu erhalten, ist es wichtig sie unter „Einstellungen->Einstellungen speichern“ zu sichern! |
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Direkt unter dem Board werden Spielernamen, Pipcounts und Punktestand angezeigt. Außerdem befindet sich über dem Spielfeld die ID-Leiste, in der Match- und Positions-ID angezeigt werden. (Siehe auch: Positions- & Match-ID)
In der Zugliste werden die einzelnen Züge und Partien eines Matches oder einer Session aufgelistet und gespeichert. Die Knöpfe über der Zugliste dienen der Navigation.
Im linken Teil der Fußzeile werden zusätzliche Informationen gegeben. Z.B. kann man dort auch nachträglich sehen, welchen Zug GnuBG gemacht hat.
Tipp: Ihnen wird, wenn Sie einen einzelnen Stein (Blot) stehen lassen, in der Fußzeile angezeigt, wie viele der 36 möglichen Würfe des Gegners treffen!
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Im rechten Teil der Fußzeile wird angezeigt, wenn GnuBG rechnet. Z.B. kann man hier ablesen, wie viel Prozent eines Spiels bereits analysiert wurde. Der kleine Knopf dient dem Abbruch eines solchen Rechenvorgangs.

Natürlich können Sie mit GnuBG auch spielen. Also wagen wir doch eine Testpartie. Um ein neues Spiel zu beginnen gehen Sie im Menü auf „Datei->Neu“, klicken auf den Knopf „Neu“ in der Werkzeugleiste oder drücken Strg-N. In jedem Fall gelangen Sie zu folgendem Fenster:
Hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Matchlängen oder einer Moneygame Session. Unter „Match settings“ können Sie jede erdenkliche Matchlänge auswählen. Außerdem haben Sie die Wahl manuell zu würfeln. GnuBG bietet auch einen Tutor Modus an. Auf den Knopf mit Zettel und Papier klicken Sie, wenn Sie selbst eine Position eingeben wollen.
Aber jetzt wollen wir eine einfache Moneygame Session starten. Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Dollarzeichen. Alle übrigen Einstellungen belassen wir vorläufig beim Standard.
Sie bekommen nun die Mitteilung, dass eine neue Sitzung begonnen wurde und wie der Eröffnungswurf verlief. Bestätigen Sie mit OK. Je nachdem, wer den Eröffnungswurf gewonnen hat, beginnt GnuBG indem es den ersten Zug macht oder aber Sie sind am Zug und sehen das Brett mit Ihrem Wurf vor sich.
Wenn GnuBG seinen Zug abgeschlossen hat, sehen Sie die Position ohne Würfel vor sich. Um zu würfeln klicken Sie in die Mitte der rechten Feldseite (Strg
-R). Mit einem Klick auf den Verdopplungswürfel können Sie doppeln (Strg-D). Auf einen von GnuBG angebotenen Doppler können Sie mit den Knöpfen „Akzeptiere“ (Strg-T) und „Lehne ab“ (Strg-P) reagieren. Sie können den Doppler auch mit einem Klick auf den Verdopplungswürfel annehmen.
Sie haben i.d.R. zwei Möglichkeiten Ihre Steine zu ziehen:
Tipp: Wenn Sie einen Punkt machen wollen, d.h. zwei Steine auf denselben bisher freien Punkt bewegen wollen, haben Sie noch eine dritte Möglichkeit die Steine zu bewegen: Klicken Sie einfach auf den freien Punkt. GnuBG zieht dann selbstständig die entsprechenden Steine.
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Beispiel: Wenn Sie in der Eröffnung 3-1 würfeln und den 5er-Punkt machen wollen, reicht ein Klick auf den Fünferpunkt. |
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Um Ihren Zug abzuschließen klicken Sie auf die Würfel (Strg -F). Wenn Sie Ihren Zug zurücknehmen wollen, geht das unter dem Menüpunkt „Bearbeiten->Rückgängig“ oder dem Knopf „Rückgängig“ in der Werkzeugleiste. (Strg-Z). In der Werkzeugleiste ist auch ein Knopf zum Aufgeben der Partie vorgesehen.
Tipp: Unter dem Menüpunkt „Einstellungen->Optionen->Doppler“ können Sie einstellen, dass Sie auch im Moneygame ohne Jacoby Regel spielen wollen oder sogar ganz ohne Doppler etc. Unter „Einstellungen->Optionen->Partie“ können Sie auswählen, dass der Computer Pflichtzüge automatisch zieht und beim Auswürfeln automatisch abträgt.
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Immer wieder taucht in Internet-Foren das Gerücht auf, GnuBG würde die Würfel manipulieren. Diesen Eindruck gewinnt man als Anfänger schnell, denn durch die ausgezeichnete Spielstärke von GnuBG liegen die Gewinnchancen eines Backgammon Neulings anfangs vermutlich unter 20%. Das liegt aber daran, dass GnuBG fast immer den Zug findet, der in der Folge GnuBG viele gute und dem armen Nutzer viele schlechte Züge beschert.
Wenn Sie ein neues Spiel beginnen, haben Sie immer die Möglichkeit einzustellen, dass mit manuellen Würfeln gespielt wird. D.h. vor jedem Zug bittet Sie GnuBG per Hand zu würfeln und das Ergebnis einzugeben. Sie werden schnell feststellen, dass sich an Ihrer Gewinnquote dadurch nichts ändert.

Sie haben außerdem die Möglichkeit sich von Random.org vorab eine Liste von Würfen zu holen und diese in einer Datei zu speichern. Random.org erstellt 100% zufällige Zahlenreihen mit Hilfe von terrestrischem Rauschen.

Unter „Einstellungen->Optionen->Würfel->Zufallsgenerator“ wählen Sie dann „Datei“ aus und klicken auf OK. Es öffnet sich ein Datei-Dialog, in dem Sie die von Random.org erhaltene Datei angeben. GnuBG arbeitet nun Wurf für Wurf die Einträge in der Datei ab. Und wieder wird sich an der Gewinnquote auf lange Sicht nichts ändern.

Tipp: Wenn Sie einmal erleben wollen, wie das Spiel aussähe, wenn GnuBG tatsächlich betrügen würde, können Sie selbst das unter „Einstellungen->Optionen->Würfel->Manipultion der Würfe“ auswählen. Die Partien werden dann ziemlich kurz.
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Nun soll es ja Leute geben, denen die Standard-Einstellungen von GnuBG noch zu lasch sind. Denn tatsächlich Spielt GnuBG in der Grundeinstellung zwar hervorragend, nutzt aber noch nicht das volle Rechenpotential des Computers aus. Hier kommen die sogenannten „Plies“ ins Spiel. Sie geben an, wie viele Halbzüge GnuBG vorausrechnet. Momentan dürfte bei Ihnen noch 0-Ply eingestellt sein, d.h. GnuBG evaluiert mit Hilfe der neuronalen Netze die aktuelle Position. Bei 1-Ply evaluiert GnuBG alle Positionen, die sich aus Ihrem Zug nach erneutem Würfelwurf ergeben können und berechnet daraus den besten Zug für die aktuelle Position. Bei 2-Ply geht das ganze noch eine Ebene tiefer usw.
Da der Rechenaufwand bei höheren Plies exponentiell in die Höhe schießt, verwendet man außerdem einen Zugfilter. D.h., dass bspw. nur die besten 5 Züge der 0-Ply Analyse auf 1-Ply analysiert werden etc.
Dennoch bleibt der Rechenaufwand immens groß. Wer keinen Supercomputer auf dem heimischen Schreibtisch stehen hat, wird sich mit 2-Ply oder höchstens 3-Ply begnügen müssen (was allerdings beides bereits übermenschlich gut ist).
Sie können die verschiedenen Spielstärken unter „Einstellungen->Spieler->Chequer-Spiel->Vordefinierte Einstellungen“ auswählen. „supremo“ entspricht dem 2-Ply und ist meine bevorzugte Einstellung. Der Zugfilter wird entsprechend sinnvoll angepasst.
Fortgeschritten: Interessanterweise ist 3-Ply nicht unbedingt besser als 2-Ply, sondern oft nur etwas anders. Darum spiele ich mit GnuBG Tutor auf 2-Ply und analysiere anschließend auf 3-Ply. So bekommt man beide Einschätzungen.
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Tipp: Aus Aus technischen Gründen sind die geraden Plies für die Dopplerentscheidungen zu bevorzugen.
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Fortgeschritten: GnuBG gibt annähernd perfekte Doppler. Wenn GnuBG also nicht gerade einen Joker geworfen hat und es dadurch zu einem großen Umschwung in der Equity gekommen ist, sollte man die Doppler sehr oft annehmen. Dieses Wissen vereinfacht die Dopplerentscheidung. Wer das vermeiden möchte, stellt die Dopplerentscheidung auf Fortgeschritten (0-Ply mit 0.15 deterministischem Lärm). Dadurch gibt GnuBG den Würfel auch mal zu spät oder zu früh und man kommt bei der Take/Pass Entscheidung wieder richtig ins Schwitzen.
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Wie Sie ja bereits beim Starten eines neuen Spiels gemerkt haben, bietet GnuBG die Möglichkeit im „Tutor-Modus“ zu spielen. Natürlich kann GnuBG Ihr Spiel nicht kommentieren, dafür kann es umso besser beurteilen, wie gut jeder Ihrer Züge ist. Im Tutor Modus analysiert GnuBG bereits während Sie spielen Ihre Züge. Wenn Sie einen bedenklichen Zug machen, werden Sie gewarnt und gefragt ob Sie diesen Zug tatsächlich machen wollen. Dies gibt Ihnen Gelegenheit erneut die Alternativen zu prüfen.

Sie können unter „Einstellungen->Optionen->Tutor“ auch einstellen, dass nur bei sehr schlechten Zügen eine Warnung erscheint. Außerdem haben Sie die Wahl, ob der Tutor nur das Ziehen der Spielsteine, nur die Dopplerentscheidungen oder beides beurteilen soll.
Wenn Sie einmal gar nicht wissen, wie Sie ziehen sollen, können Sie sich von GnuBG einen Tipp geben lassen. Der „Tipp“-Knopf befindet sich in der Kopfzeile. Natürlich verbirgt sich hinter dem Tipp mehr als ein bloßer Hinweis: Sie bekommen direkt die Lösung.

Legende:
| Rank | Reihenfolge der Züge sortiert nach Gewinnerwartung |
| Type | Art der Analye |
| Win | Erwartungswert für einen einfachen Gewinn |
| Win g | Erwartungswert für einen Gammon-Gewinn |
| Win bg | Erwartungswert für einen Backgammon-Gewinn |
| Lose | Erwartungswert für einen einfachen Verlust |
| Lose g | Erwarungswert für einen Gammon-Verlust |
| Lose bg | Erwartungswert für einen Backgammon-Verlust |
| Gewinnerwartung | Gewinnerwartung nach Verrechnung aller Erwartungswerte |
| Diff. | Unterschied in der Gewinnerwartung zum besten Zug |
| Move | Zug in BG Notation |


Bei den meisten Backgammon Servern können Sie nach jedem gespielten Spiel eine Match Datei herunterladen, die eine Mitschrift des kompletten Matches enthält. GnuBG versteht eine ganze Menge verschiedener Formate. Sie können also Ihre online gespielten Spiele in GnuBG importieren und dort nachspielen, analysieren etc. Klicken Sie dazu einfach auf die Schaltfläche „Öffnen“ in der Werkzeugleiste (Strg-O). In älteren GnuBG Versionen müssen Sie das Format noch selbst wählen, die aktuelle Version erkennt es selbstständig.
Um ein Spiel zu analysieren, egal ob Sie es online oder gegen GnuBG gespielt haben, klicken Sie in der Menüleiste auf „Analyse->Analyse match/session“. GnuBG geht nun die Züge beider Spieler durch, bewertet sie und markiert bedenkliche Züge in der Zugliste farbig. Je nach den von Ihnen unter „Einstellungen->Analyse“ ausgewählten Optionen und je nach Leistung Ihres Computers, kann die Analyse eine ganze Weile dauern. Wie weit sie fortgeschritten ist, können Sie unten rechts in der Statusleiste sehen
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Die Farben haben folgende Bedeutung:
Grüner Text?! – Zweifelhafter Zug
Blauer Text? – Schlechter Zug
Roter Text?? – Sehr schlechter Zug
Grauer Hintergrund?! – Zweifelhafte Dopplerentscheidung |
Magenta Hintergrund? – Schlechte Dopplerentscheidung |
Gelber Hintergrund?? – Sehr schlechte Dopplerentscheidung |
Fett gedruckter Text – Sehr glücklicher Wurf
Kursiv gedruckter Text – Sehr unglücklicher Wurf
Um sich die Ergebnisse der Analyse für einen bestimmten Zug anzeigen zu lassen, klicken Sie einfach in der Zugliste darauf. Unterhalb der Zugliste erscheint dann automatisch ein Fenster mit einem Reiter für Checker-Spiel und einem Reiter für die Dopplerentscheidung.
Es werden alle möglichen Züge für den entsprechenden Wurf gelistet. Der beste Zug erscheint als erster, der schlechteste steht am Ende der Liste. Wenn Sie die Liste durchgehen, werden Sie immer auf einen Zug treffen, der mit roten Buchstaben geschrieben ist. Dies ist der Zug der im Spiel gezogen wurde.
Zu jedem Zug finden Sie auch Informationen zu Gewinnwahrscheinlichkeit, Gammonrate etc. Wenn Sie einen Zug markieren, können Sie ihn sich auf dem Board anzeigen lassen indem Sie auf die Schaltfläche „Zeige“ klicken.
Sie können auch mehrere Züge markieren und durch einen Klick auf eine der unteren Schaltflächen GnuBG die markierten Züge mit der gewählten Tiefe reanalysieren lassen.
Unter dem Reiter zur Dopplerentscheidung finden Sie Details zur Equity der Position und Empfehlungen zur Verdopplung.
Oberhalb der Zugliste befindet sich eine Navigationsleiste. Mit den grünen Pfeilen wechseln Sie zum nächsten bzw. vorherigen Zug. Die grünen Pfeile mit Fragezeichen führen Sie zum nächsten bzw. vorherigen bedenklichen Zug. Mit den roten Doppelpfeilen wechseln Sie zwischen den einzelnen Partien.
Nach Abschluss der Matchanalyse können Sie sich die von GnuBG erstellte Spielstatistik ansehen. Sie finden sie unter „Analyse->Match\session statistics“.
Es gibt eine Übersicht für das gesamte Match, bzw. die gesamte Session. Sie können sich aber auch die Statistiken der einzelnen Partien anzeigen lassen, indem sie mit den grünen Pfeilen vor und zurück navigieren. Außerdem können Sie sich über die Reiter die Statistiken nur für Chequerspiel oder Doppler ansehen.
Wenn Sie gleichzeitig mehrere Spiele analysieren wollen, z.B. Spiele, die Sie online gespielt haben, können Sie dies in der aktuellen Version mit Hilfe der Batch Analyse unter „Analyse->Batch analyse“ tun. Wählen Sie einfach die gewünschten Dateien aus und klicken Sie auf OK. Außerdem können Sie sich kostenlos meinen BatchBuilder herunterladen. Dieses Tool ermöglicht Ihnen die Spielstatistiken automatisch in der Spieler-Datenbank zu speichern, Spielernamen zu ändern, die Spiele als HTML zu exportieren uvm.
Wer langfristig einen Überblick über den eigenen Fortschritt behalten möchte, sollte seine Spiele nach der Analyse unter „Analyse->Füge zur Spielerdatenbank hinzu“ für die Langzeitstatistik speichern. Unter „Analyse->Spielerdatenbanken“ können Sie anschließend sehen, wie Sie bzw. Ihre Gegner in den letzten 20, 100, 500 oder allen hinzugefügten Spielen, gespielt haben.


In GnuBG können Sie auch Positionen eingeben. Ist Ihnen z.B. bei der letzten Chouette eine Position untergekommen, von der Sie gerne wüßten welcher der richtige Zug ist? Dann geben Sie diese ein und machen z.B. ein Rollout davon. Um eine Position einzugeben müssen Sie in den Editier-Modus wechseln. Dies erreichen Sie, indem Sie auf die Schaltfläche „Editieren“ klicken oder eine neues Spiel starten (Strg-N) und dort den Editier-Modus wählen.
Um alle Spielsteine vom Board zu entfernen, klicken Sie in den Bereich neben Ihrem Homeboard. Um die Steine in Startaufstellung zu setzen, klicken Sie auf den leeren Bereich auf der anderen Seite.
Entfernen Sie jetzt alle Spielsteine vom Board. Wir wollen nun sieben schwarze Steine auf dem 6-Punkt platzieren. Klicken Sie dazu auf den 6-Punkt und halten Sie die Maustaste gedrückt. Indem Sie nun den Mauszeiger bei gedrückter linker Maustaste auf- und abbewegen, können Sie regulieren, wie viele Steine auf dem Punkt plaziert werden sollen, maximal jedoch fünf.
Wenn Sie fünf Steine auf dem 6-Punkt haben, lassen Sie die Maustaste los. Um nun zusätzliche Steine auf dem 6-Punkt zu platzieren, klicken Sie auf den obersten der fünf Steine. Jeder Klick fügt einen neuen Stein hinzu. Wir wollen 7 Steine, also klicken Sie zweimal mit der linken Maustaste auf den obersten Spielstein auf dem 6-Punkt.
Um alle Steine von einem Punkt zu entfernen, klicken Sie direkt über den fünften Stein.
Genau wie auf einem Punkt, können Sie auch auf der Bar beliebig viele Steine platzieren. Klicken Sie unter das obere Scharnier, halten Sie die Maustaste gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger nach oben. Die maximale Anzahl beträgt 3, weitere Steine müssen wieder mit Klicks auf den obersten Stein hinzugefügt werden.
Um rote Steine zu platzieren, verfahren Sie wie oben, nur dass Sie die rechte statt der linken Maustaste benutzen (
Alt-Klick). Wenn Sie Steine auf Punkten auf der gegnerischen Seite des Boards platzieren wollen, starten Sie einfach oben und bewegen den Mauszeiger nach unten.
Um mehrere Punkte zu erstellen, z.B. in Form eine Prime, können Sie den Mauszeiger bei gedrückter Maustaste auf konstanter Höhe über die Punkte bewegen. Beachten Sie, dass sich GnuBG automatisch die Steine aus der Ablage am Rand des Boards nimmt. Wenn alle 15 schwarzen Steine bereits auf dem Board sind, können Sie keinen 16ten platzieren.
Tipp: Wenn Sie nur einzelne Steine verschieben wollen, halten Sie die Ctrl- bzw. Strg- Taste gedrückt, klicken auf den betreffenden Stein, halten die Maustaste gedrückt, bewegen den Stein an die gewünschte Position und lassen die Maustaste los. |
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Natürlich werden Sie auch die Würfel manuell bestimmen wollen. Dazu klicken Sie in die Mitte des Feldes, dorthin, wo die Würfel angezeigt werden. Genau wie wenn Sie während dem Spiel die Würfel manuell eingeben, erscheint ein Fenster, das Ihnen ermöglicht die entsprechende Kombination auszuwählen. Je nachdem ob Sie in die linke oder in die rechte Hälfte klicken, erscheint die Auswahl für die roten bzw. die schwarzen Würfel.
Wenn es um einen Doppler gehen soll, also keine Würfel angezeigt werden müssen, klicken Sie auf den kleinen Spielstein neben dem Namen desjenigen Spielers, der am Zug ist.
Hier können Sie auch Spielernamen, Spielstand und Matchlänge bestimmen. Das Moneygame hat die Matchlänge 0.
Um den Verdopplungswürfel in die gewünschte Position zu bringen, klicken Sie bitte auf die 64 am Spielfeldrand. Es erscheint ein Fenster, in dem Sie die Position des Verdopplungswürfels auswählen können. Die Reihe von 64er Würfeln ganz links entspricht einem Verdopplungswürfel mit der Wertigkeit 1.
Übungsaufgabe: Versuchen Sie nun zur Übung die Position im Screenshot (unten) - inklusive Spielstand - nachzubauen. Beachten Sie auch die Position des Verdopplungswürfels! |
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Es gibt einen noch schnelleren Weg Positionen einzugeben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass einem die Positions ID und Match ID der Position bekannt ist. Oft wird diese bei Stellungsdiskussionen im Internet o.ä. angegeben. Öffnen Sie dazu unter „Ansicht->Panels->Command“ die Eingabeaufforderung für Kommandos. Diese erscheint nun rechts unten, unter der Zugliste.
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Geben Sie „set matchid cAkAAAAAAAAA“ (Match ID) ein und drücken Sie die Eingabetaste. Geben Sie anschließend „set board 2nZ1AADbtgMIQA“ (Positions ID) ein. Nach dem Betätigen der Eingabetaste sollten Sie nun eine Position aus einem Moneygame vor sich haben (es handelt sich dabei übrigens um ein Beispiel zum Kauder Paradox).
Fortgeschritten: Über die Eingabeaufforderung für Kommandos lassen sich noch viele weitere Befehle geben. Sie sind eingeladen Sich über den „Help“-Knopf einen Überblick zu verschaffen. Die meisten Funktionen erreicht man allerdings auch über die grafische Oberfläche.
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In der Version 0.90 sind Match ID und Positions ID zu einer GNUBg ID zusammengefasst.


Leider macht auch GnuBG den ein oder anderen Fehler, selbst wenn die Analyse auf 3-Ply eingestellt ist. Wenn Sie es also bei einer Postition mal ganz genau wissen wollen, muss ein Rollout her. Konstruieren Sie z.B. folgende Position aus Mike Corbetts Buch „Backgammon Problems“:

Wenn Sie sich nun von GnuBG durch Betätigung der „Tipp“-Schaltfläche die Liste der Züge anzeigen lassen, kommen Sie zu folgendem Ergebnis:
Klicken Sie auf den ersten Eintrag um ihn zu markieren. Halten Sie die „Umschalt“- bzw. „Shift“- Taste gedrückt und klicken Sie auf den 4. Zug in der Liste. Nun sollten alle Züge markiert sein. In der ersten Zeile von Knöpfen können Sie nun weitere Tiefen der Analyse auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit der Beschriftung „3“ um eine 3-Ply Analyse der Position durchzuführen.
Wie Sie unschwer erkennen können, ist das Ergebnis sehr knapp. Die ersten beiden Züge sind fast gleich auf. Schreiten wir also zum Rollout um ganz sicher zu gehen. Wieder markieren Sie wie oben beschrieben alle Züge und klicken diesmal auf die mit „Rollout“ beschriftete Taste. Es öffnet sich ein neues Fenster, das Sie über den Fortschritt des Rollouts und die Zwischenergebnisse auf dem Laufenden hält.
In der Regel lohnt es sich jetzt einen Kaffee trinken zu gehen. Sollten Sie in den Rollout Einstellungen etwas anderes als 0-Ply eingestellt haben, werden Sie mit einem Kaffee nicht mal auskommen. Aber was tut man nicht alles für ein ruhiges Gewissen.
Wenn das Rollout abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK. Sie bekommen nun wieder im Ursprünglichen Tipp-Fenster das Ergebnis des Rollouts angezeigt. Und wir sehen: Mit dem Rollout (2-Ply/2-Ply) korrigiert GnuBG seinen Fehler in der 3-Ply Beurteilung.
| Tipp: Nach dem gleichen Prinzip können Sie das Rollout auch direkt aus der Zugliste heraus starten (siehe Screenshot unten). |
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| Tipp: Wenn Ihr Computer über mehrere Prozessorkerne verfügt, können Sie seine ganze Leistung nutzen, indem Sie GnuBG unter „Einstellungen->Optionen->Andere->Eval Threads“, mehrere Threads (so viele wie Prozessorkerne) zur Verfügung stellen. Dies ist für die Analyse von Spielen und Rollouts sehr sinnvoll. (Läuft allerdings noch nicht auf jedem Rechner fehlerfrei.) |
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Ihnen stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten und Formaten zur Verfügung Ihre Spiele oder Positionen zu speichern. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“ um den Dateibrowser zu öffnen.

Da im JellyFish Format die Analyse nicht gespeichert wird, werden Sie meistens das Gnu Backgammon Format (*.sgf) wählen. Außerdem bietet es sich oft an ein Spiel als HTML Datei zu speichern um es auch unabhängig von Gnu anschauen zu können. Wenn Sie ein Match als HTML Datei speichern, müssen Sie zusätzlich die zur Darstellung des Boards benötigten Bilder generieren. Unter „Einstellungen->Export“ finden Sie die Schaltfläche „Generate Html images“. Wählen Sie im sich öffnenden Dateibrowser das Verzeichnis, in dem Sie das Match als HTML Datei gespeichert haben. Anschließend können Sie durch einen Doppelklick auf die HTML Datei das Match in Ihrem bevorzugten Browser öffnen.

Wenn Sie eine Position zur Darstellung im Internet speichern wollen (z.B. für Hardys Forum), können Sie dies über „Bearbeiten->Kopieren als->GammOnline(Html)“ erreichen. Sie legen damit die aktuelle Position als HTML in der Zwischenablage ab und können Sie jederzeit in einem HTML Editor einfügen.


GnuBG stellt einem 12 verschiedene Match Equity Tabellen zur Auswahl. Die g11 MET von Robert-Jan Veldhuizen (Zorba) gilt als die präziseste und ist voreingestellt. Sie können sich die MET unter „Analyse->Matchequity Tabelle“ anzeigen lassen.

Fortgeschritten: Jacobs und Trice haben in Ihrem Buch „Can a fish taste twice as good?“ auch METs für Spieler mit sehr unterschiedlicher Spielstärke erstellt. Diese und weitere METs gibt es hier zum Download.
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Wenn der letzte Kontakt in einer Partie gebrochen ist und das Spiel zu einem reinen Wettrennen mutiert, lässt sich -mit eventuell extrem viel Rechenaufwand- der beste Zug berechnen. Die Ergebnisse solcher Berechnungen landen in einer Bearoff Datenbank. Vermutlich wurden Sie schon während der Installation gefragt, ob Sie die Bearoff Datenbank generieren oder aus dem Internet herunterladen wollen.
Es gibt zwei Typen von Bearoff Datenbanken:
Fortgeschritten: Sie können sich, wenn Sie über entschprechende Rechenkapazitäten verfügen, auch Ihre eigenen Bearoff Datenbanken erstellen. Z.B. berechnet makebearoff -t 6x8 -f gnubg_ts.bd eine zweiseitige Bearoff Datenbank mit 8 Spielsteinen auf 6 Punkten. Geben Sie in der Eingabeaufforderung (nachdem Sie das GnuBG Verzeichnis erreicht haben) makebearoff.exe ein um einen Überblick über die Befehle und Optionen zu erhalten. |
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Fortgeschritten: Hugh Sconyers hat ein Set von 12 DVDs mit einer sehr umfangreichen zweiseitigen Bearoff Datenbank erstellt. Diese ist für 100$ käuflich zu erwerben. |
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Die Temperature Map von GnuBG erlaubt es dem Benutzer einen visuellen Eindruck von der Qualität der Folgewürfe in einer bestimmen Position zu erhalten („Analyse->Temperature Map“).

Beispiel: Antwortzüge auf die 3-1: 8/5 6/5 Eröffnung mit Anzeige des besten Zuges und der Gewinnerwartung. |
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Auch Dopplerentscheidungen lassen sich in dieser Weise anzeigen.

Beispiel: Antwortzüge auf die 3-1: 8/5 6/5 Eröffnung mit und ohne Verdopplungswürfel. |
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Wer noch mehr Theorie braucht, kann sich mit dem Marktwert etc. beschäftigen. Zu finden unter „Analyse->Marktwert“.

Noch nicht richtig ausgereift ist die Relationale Datenbank. Wer sich mit SQL Abfragen auskennt, darf aber bereits sein Glück versuchen. Alle Übrigen gedulden sich noch etwas.

GnuBG lässt sich mit Hilfe der Skriptsprache Python steuern. Sehr sehr nützlich... sofern man sich mit Python auskennt. Auch ein Kapitel für Spezialisten. Es sei auf die entsprechende Stelle in der englischen Dokumentation verwiesen.

Weitere Informationen finden Sie auf den einschlägigen Internetseiten (in englischer Sprache).
Getting started with GNUBG - A Guided Tour
Email Liste zu Bugs und Updates

Und nun noch viel Spaß und gute Würfe...
Thomas Koch